Wichtige Info zur Beratungsstelle Innsbruck: Seit März 2026 sind Beratungen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Termine können telefonisch, per E-Mail oder persönlich in der Beratungsstelle vereinbart werden. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Schließtage: 14. und 15.09.2026, 21. und 22.09.2026
Sie sind von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen, bzw. suchen Rat und Unterstützung zum Thema Existenzsicherung? Kontaktieren Sie unser Team der Beratungsstelle in Innsbruck: +43 512 56 24 77
Sie sind von Gewalt bedroht oder betroffen? Kontaktieren Sie unser Team des Frauenhauses: +43 512 20 95 09
Im Oktober 2025 war lilawohnt Teil der Erhebung der Betroffenenzahl von Wohnungslosigkeit in Innsbruck. Nun liegen die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor:
Nur wenn Sie das Feld mit * ausfüllen, kann das Formular versendet werden.
Zeitgemäße Standards am Domanigweg
lilawohnt lud an den neuen Standort am Domanigweg, rund ein halbes Jahr nach Einzug.
Wie die Angebote für Frauen* mit und ohne Kinder, die von Wohnungslosigkeit oder Existenzunsicherheit betroffen sind, umgesetzt wurden, zeigen folgende Beiträge:
Masterarbeit zu Klassismus bei der Wohnungssuche in Innsbruck
Diese Masterarbeit untersucht Klassismus bei der Wohnungssuche in Innsbruck und zeigt anhand von Expert*innen-Interviews, dass Menschen mit Sozialhilfebezug auf individueller, institutioneller, struktureller und kultureller Ebene diskriminiert werden. Klassismus erweist sich dabei nicht als Einzelfall, sondern als Ausdruck sozialstruktureller Ungerechtigkeit, die sich durch die Diskriminierung selbst reproduziert. Hier geht’s zum Reinlesen in die wissenschaftliche Arbeit.
Du hast Armutserfahrung? Einladung zum Vernetzungstreffen
Du willst dich austauschen und etwas verändern? Komm vorbei und rede mit!
1. Juli 2026 von 13:30 bis 18:00 Uhr bei lilawohnt, Domanigweg 3a, Innsbruck
Menschen mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen wissen am besten, welche Herausforderungen Armut im Alltag mit sich bringt. Die österreichweite Plattform Sichtbar Werden, ein Zusammenschluss von Betroffenen innerhalb der Armutskonferenz, setzt genau hier an. Sie schafft Räume für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Mitgestaltung. Unter dem Motto „Nicht ohne uns über uns“ engagieren sich Menschen mit Armutserfahrungen dafür, ihre Anliegen sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in öffentliche Diskussionen einzubringen. Mit Unterstützung von lilawohnt wird dieses Netzwerk nun auch in Tirol aufgebaut.
Dazu findet am 1. Juli 2026 von 13:30 bis 18:00 Uhr das erste Tiroler Vernetzungstreffen in den Räumlichkeiten von lilawohnt in Innsbruck am Domanigweg 3a statt. Eingeladen sind Menschen mit Armuts- oder Ausgrenzungserfahrungen, die andere Betroffene kennenlernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Ideen für Veränderungen entwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt und Fahrtkosten können übernommen werden.
Anmeldung: oder
Mindestsicherung: Wichtigstes Instrument zur Armutsbekämpfung
Michael Hennermann fürs Bündnis gegen Armut und Wohnungsnot, dessen Teil wir sind, zum Wert des letzten Sicherheitsnetzes für armutsbetroffene Menschen in Tirol.
Ab dem 4. Mai 2026 besteht die Möglichkeit, Schwangerschaftsabbrüche im Rahmen der Fristenlösung auch an den tirol kliniken durchführen zu lassen.
Terminvereinbarungen sind über das Zentrum Sexuelle Gesundheit sowie über Chill Out möglich.
In finanziellen Härtefällen besteht zudem die Möglichkeit, eine Unterstützung über die Mitgliedsorganisationen des Aktionskomitees prüfen zu lassen – unter anderem auch bei lilawohnt.
Peer Mitarbeiterin Bianca in einem ORF Beitrag, der im Rahmen der Armutskonferenz 2026 in Salzburg stattfand. Darin wird die Plattform Sichtbar Werden mit dem Thema „selber Schuld“ und „wie nehmen Armutsbetroffene die Repräsentation in den Medien wahr“ portraitiert.
lilawohnt begrüßt die Entscheidung der Innsbrucker Stadtregierung, die Wohnungslosigkeit mit Housing First für weitere 30 Personen zu beenden.
Die Stadt hat bisher 28 Wohnungen für die AG „Wohnschirm Housing First“ bereitgestellt. In der AG haben sich Hilfsorganisationen wie lilawohnt, Verein für Obdachlose, Diakonie, NoRa – Tiroler Soziale Dienste und Chill Out zusammengeschlossen.
Digitaler Wegweiser für soziale Unterstützung in Westösterreich (Tirol, Vorarlberg und Salzburg)
Der Sozialroutenplan ist ein Online-Wegweiser für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und soll dabei helfen, das richtige Unterstützungsangebot zu finden. Die jeweiligen Einrichtungen und Organisationen sind nach Themenbereichen und Regionen sortiert und damit leicht auffindbar.
Der Sozialroutenplan wurde unter der Leitung der Universität Innsbruck von insgesamt 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg entwickelt – darunter fünf wissenschaftliche Partner, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen, darunter auch lilawohnt.
Mittlerweile steht der digitale Sozialroutenplan in mehreren Fremdsprachen zur Verfügung und wird laufend aktualisiert.
Bezirkskrankenhaus Schwaz zeigt Zivilcourage gegen Partnergewalt: Seit 2. April läuft die Ausstellung „Zivilcourage bei Partnergewalt und häuslicher Gewalt“ in der Lichthalle des Krankenhauses und kann kostenlos besichtigt werden.